POLIT-PARODIE

national-anthem-2462345_1280 (100 Jahre Frauenwahlrecht – Motiv für skurrile Textänderung beim Deutschlandlied?) Quelle: pixabay.com
09.03.2018 – 13:06 Uhr (zuletzt bearbeitet: 05.05.2018 – 03:30 Uhr)

100 Jahre Frauenwahlrecht – Motiv für skurrile Textänderung beim Deutschlandlied?

Muss unsere Literatur umgeschieben werden?

Jede Veränderung erfordert Einsatz. Und was geleistet wurde, um Frauen zu ihrem Recht zu verhelfen, ist beachtlich, keine Frage.

Nur sollten die „Gleichstellungsbeautragten“ es auch nicht übertreiben- selbst Alice Schwarzer hält sich verdächtig ruhig zu diesem Thema:

Wird gleiches Recht für „Frau“ durch das Singen der 3. Strophe der Nationalhymne etwa geschmälert?

Das „Vaterland“ geht doch wohl als Begriff für Mann und Frau (und Kind) durch, oder müssen wir jetzt „Vaterland und Mutterland“ singen? Steht nicht hinter diesem (plötzlich umstittenen) Wort Ehrerbietung und Achtung für unsere Ahnen (jetzt müsste ich auch „Ahninnen“ sagen)? Die Ahnungslosen (und auch die „Ahnungslosinnen“) mögen mir verzeihen..

Also meine Damen von der SPD – lasst die Kirche im Dorf, ansonsten haben viele Literaten eine Menge Arbeit, um z.B. Goethe und Schiller gendermäßig in Eurem Sinne korrekt neu zu texten. Kommt da diesesmal etwa eine „Bücherverbrennung der besonderen Art“ auf uns zu?

Spaß – aber nachdenken sollte man schon ein wenig, bevor man den Mund aufmacht. Den Mangel an Denken vor dem Reden hat Oswald Veblen auf den Punkt gebracht: „Woher weiß ich, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?“ Ok- ein Mann. Aber auch Männer haben schon mal Recht!!

Zum Glück macht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier da nicht mit!
dä Mücher