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bundestag-509_v-teaserrelaunch-tagesschau-de (Bundestagswahl 2017 – ein Kommentar) Quelle: Tagesschau.de
27.09.2017 – 11:34 Uhr

Bundestagswahl 2017 – ein Kommentar

Hohe Wahlbeteiligung – Dank an die Wähler.

Dass die Demoskopen mit ihren Prognosen diesmal ziemlich daneben lagen, sollte eigentlich nicht überraschen. Rückblickend war es nie gut, wenn im Bundestag einer Übermacht an Regierenden eine zahlenmäßig schwache Opposition gegenüberstand.

Dabei konnten sich die Ergebnisse der „GroKo“ mit einigen Abstrichen durchaus sehen lassen. Dass sich die SPD sofort nach Bekanntwerden des Ergebnisses in die Opposition bewegte, war zwar nicht bester politischer Stil, hat aber im Parlament den Vorteil, dass sich die überwiegend von Protestwählern gewollte „völkische Rechte“ der AfD nicht auch noch zur führenden Kraft einer Opposition im Bundestag profilieren kann. Doch es gilt zu erkennen, dass die CDU ihr Wahlziel längst nicht erreicht hat und nun sauber analysieren muss, warum sie (auch vor Ort) die Bürgerinnen und Bürger nicht ganz erreicht hat.

Die Wahlbeteiligung in Much lag mit 79% deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 75%. Bei den Erststimmen erzielte die CDU für den Wahlkreis ihrer Kandidatin Lisa Winkelmeier-Becker 47% (das zweitbeste Ergebnis) und trug damit deutlich dazu bei, sie wieder direkt in den Bundestag zu wählen. Ihr Vorsprung vor dem SPD- Kandidaten lag in Much bei 23%. Das CDU-Ergebnis der Zweitstimmen lag in Much mit 39% im Wahlbezirk unserer Kandidatin an der Spitze. Hier betrug der Abstand zur SPD 17%. Ein besonderes Dankeschön an alle Mucher Wählerinnen und Wähler für die aktive Teilnahme an der Bundestagswahl!

Jetzt heißt es, auf zügig verlaufende Verhandlungen bei der Bildung einer neuen Koalition zu vertrauen. Die im gesamten Wahlkampf zu beobachtenden Fehler, sich schwerpunktmäßig mit populistischen Aussagen einer Rechtspartei zu befassen, dürfen sich nicht wiederholen. Was nun unbedingt folgen muss ist, sich der beachtlichen Zahl wichtiger Sachthemen im Ringen um das jeweils beste Ergebnis zuzuwenden.

Das ist der klar erkennbare Auftrag der Wählerinnen und Wähler.

H Petri


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