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lb-eu (EU: Begrenzung von Acrylamid beim Frittieren (Krebsgefahr))
04.08.2017 – 15:03 Uhr (zuletzt bearbeitet: 04.08.2017 – 15:06 Uhr)

EU: Begrenzung von Acrylamid beim Frittieren (Krebsgefahr)

Aus dem Newsletter der CDU Rhein Sieg vom 04.08.2017:

Axel Voss MdEP: Gastronomiebetriebe dürfen nicht überfordert werden

EU-Kommission schlägt Regeln für Acrylamid vor

Die EU-Kommission plant die Begrenzung von Acrylamid in gebackenen und frittierten Lebensmitteln. Einer entsprechenden Verordnung haben nun die Mitgliedstaaten zugestimmt. Die Verordnung sieht zwar keine verpflichtenden Grenzwerte vor, setzt aber strenge Richtwerte, die die Hersteller durch genaue Zubereitungsempfehlungen und Lebensmittelanalysen erzielen sollen.

„Acrylamid ist krebsauslösend. Deshalb ist es generell richtig, dass die EU-Kommission den Gehalt dieses Stoffes in Lebensmitteln senken will. Der Vorschlag ist nur leider ein Mammutkatalog von Einzelmaßnahmen, der insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Gastronomiebetriebe vor große Herausforderungen stellen dürfte. Auch sie müssten nach dem Kommissionsvorschlag strenge Zubereitungsregeln beachten, den Acrylamid-Gehalt regelmäßig im Labor analysieren lassen und alles dokumentieren“, sagt der Europaabgeordnete Axel Voss (CDU).

Kommentar:
die EU kommt mit diesem Schritt ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Bürgerinnen/ Bürger nach. Wünschenswert wäre eine ähnliche Haltung beim massenhaft verwendeten Pestizit Glyphosat, welches die WHO (Welt-Gesundheits-Organisation) als höchstwahrscheinlich krebserregend einstuft.
H Petri