NRW

amilz1 (NRW-Themen: Andrea Milz schlägt Alarm) Quelle: Andrea Milz, MdL
16.11.2016 – 13:10 Uhr (zuletzt bearbeitet: 17.01.2017 – 03:31 Uhr)

NRW-Themen: Andrea Milz schlägt Alarm

In umfangreichen Rundbriefen berichtet Andrea Milz, MdL regelmäßig über Themen aus dem Düsseldorfer Landtag.  Ihre Berichte sind sehr informativ und detailliert. Mancher Leser mag denken: gut, ok, muss ich das alles wissen? Sicher nicht alles. Aber es gibt darin regelrechte Wachmacher, die definitiv „unter’s Volk“ gehören. In Satiresendungen wird des öfteren darüber gewitzelt, wie stark die rot-grüne Landesregierung das einstige Vorzeigeland NRW abgewirtschaftet habe. Naja – eben Satire… Übertrieben?. Leider nein, denn vieles ist Realität!

Hier ein paar Themenanrisse aus Woche 45 zum Nachdenken:

  • das wichtige Klimaziel wird undifferenziert zum Abbau von Schlüsselindustrieen misbraucht- also Rückgang an lebenswichtigen Wertschöpfungen und Arbeitsplätzen in NRW. Es reicht nicht, das Aus der Kohle zur Energiegewinnung ohne machbare Konzepte zu diktieren. Es ist unbestritten, dass fossiles Verbrennen abgelöst werden muss. Mit Ideologie werden keine Klimaziele erreicht: es muss ein Plan her, und der fehlt. Die CDU kämpftv dafür.
  • Autofahrer erleben tagtäglich Chaos auf NRW- Straßen, besonders rund um Köln. Anspruchslos, machtlos, ahnungslos – Groschek kapituliert vor den Folgen seiner eigenen Unfähigkeit und Untätigkeit. Schulterzucken angesichts der täglichen Staus von über 400 km in NRW reicht nicht aus!
  • Innere Sicherheit: Damit Nordrhein-Westfalen weg kommt von den Schlusslichtplätzen, muss sich das Land erfolgreiche Bundesländer zum Vorbild nehmen. Da tut sich leider recht wenig. Auch ohne die „Silvesternacht“ brennt dieses Thema. Eine hofflungslos niedrige Aufklärungsrate der Politzei richtet sich nicht gegen diese, sondern appelliert an fehlende Investitionen. Auch Schäuble’s „schwarze Null“ muss hier ins Gespräch kommen, um mehr Polizeipräsenz mit besserer Technik zu erreichen.
  • Zusammenhalt der Gesellschaft verlangt klare Antworten des Rechtsstaats auf Gewalt und keine mediengerechten Aktionen wie „Woche des Respekts“.  Gegen Gewalt kann man auch mit erhöhtem Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung angehen. Das kann nur über mehr Präsenz der Organe erreicht werden, deren Aufgabe dies ist.

Den gesamten Themenbrief von Andrea Milz lesen Sie im Anhang (PDF), der auch als download zur Verfügung steht.

HP


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