Kurz-Info

rebhuhn (Verschwinden Vögel aus der Agrarlandschaft?) Quelle: pixabay.com
25.03.2018 – 12:03 Uhr

Verschwinden Vögel aus der Agrarlandschaft?

Eine Studie in Frankreich belegt alarmierednde Zahlen. Wie wird Brüssel reagieren?

Der stille Frühling wird erneut Realität

Erneut schockieren Zahlen Europas Naturschützer: In Frankreich brach die Zahl der Feldvögel dramatisch ein. Im Verdacht stehen Pestizide. Daniel Lingenhöhl kommentiert.

„Unser ländlicher Raum wird zu einer Wüste.“ Mit diesen drastischen Worten kommentierte der französische Biologe Benoit Fontaine vom Nationalen Museum für Naturgeschichte zwei Studien, die einen brutalen Rückgang von Vögeln der Agrarlandschaft beschreiben.

Ihre Zahl ist demnach in den letzten 15 Jahren durchschnittlich um ein Drittel zurückgegangen, bei manchen Arten sind die Verluste sogar noch gravierender: So verschwanden 70 Prozent der Wiesenpieper und zwei Drittel der Ortolane während dieser Zeit, bei den Rebhühnern beträgt der Rückgang sogar 80 Prozent (über einen Zeitraum von 23 Jahren). „Das hat ein Ausmaß erreicht, dass man bald von einer ökologischen Katastrophe sprechen kann“, so Fontaine weiter.

Ganz anders sieht es hingegen bei typischen Vogelarten der Wälder und Siedlungen aus, wie die Zahlen aus Frankreich – und auch Deutschland – bestätigen: Mit wenigen Ausnahmen halten sie ihren Bestand oder nehmen sogar zu.

Den gesamten Bericht lesen Sie hier.
HP