POLIT-PARODIE

aawjyez-img (Wer erinnert sich noch an die „wilden“ 68er?) Quelle: © dpa/Soeren Stache
24.04.2018 – 16:01 Uhr (zuletzt bearbeitet: 05.05.2018 – 13:52 Uhr)

Wer erinnert sich noch an die „wilden“ 68er?

Ein ganz „wilder Junge“ wurde sogar Außenminister!
Heute mal was echt Gutes von einem Grünen.

Oute ich mich jetzt, wenn ich mich in meiner weniger ruhigen/ gesitteten Zeit zu den „68ern“ bekenne, die mehr oder weniger alles infrage stellten- in erster Linie den Staat? Ich riskiere es mal.

Über einen von ihnen, einem ganz Auffälligen, wurde in einem Interview bei msn nachrichten wie folgt berichtet:

Der frühere Außenminister Joschka Fischer (Grüne) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in höchsten Tönen gelobt. „Sie hat gewaltig gelernt mit den Jahren und ist eigentlich ein Glück für das Land„, sagte Fischer dem „Stern“, in dem der 70-Jährige auf sieben Jahrzehnte Bundesrepublik und seine Nähe und Distanz zu diesem Staat zurückblickte.

Ja das ist doch mal ein Statement!

Naja, wenn man in die Jahre kommt, wird man nachsichtig und hat mehr Zeit zum Nachdenken. Das Resultat ist Altersmilde. Was Joschka Fischer nicht davon abhält, sich auch heute noch als Rock’n Roller zu bezeichnen. Er erklärt auch, warum ihm „Highway To Hell“ lieber ist als „Stairway To Heaven“: es sei in der Hölle mehr los und Dauer-Halleluja wäre ihm zu langweilig, meinte er (die ganz Bibelfesten mögen den letzten Satz bitte streichen).

Bei mir hat Woodstock zum Glück kaum gut zu machenden „Schaden“ angerichtet, den ich als solchen aber nicht wahrnehmen kann (bekenne mich also auch zum Rock’n Roll!). Einmal 68’er – immer 68’er! Und der Dylon kriegt sogar den Nobelpreis!
dä Mücher